Das Val d’Anniviers (Eifischtal) ist in der Vergangenheit wiederholt von Naturgefahren heimgesucht worden. Nun zeichnet sich eine neue geologische Problematik ab: Ein gewaltiger Riss durchzieht den Boden. Entstanden ist er im Herbst, als Spätfolge der Hochwasserereignisse von 2018 und 2024 im Fluss Navizence. Diese hatten das Flussbett sowie die darüberliegenden Böschungen nachhaltig geschwächt.
Der Riss steht seither unter permanenter Beobachtung. Besonderes Augenmerk gilt dem instabilen Material unterhalb der Bruchstelle. Im schlimmsten Fall könnten abrutschende Massen die tiefer gelegene Gemeinde Chippis gefährden. Als besonders kritisch gilt das Frühjahr, wenn die Schneeschmelze zusätzlich Druck auf das fragile Gelände ausübt.








