Ein Anruf kann manchmal alles verändern. Seit 50 Jahren bietet die Dargebotene Hand Wallis Menschen in Krisen, bei Einsamkeit oder in schwierigen Lebenssituationen Unterstützung – anonym, vertraulich und rund um die Uhr. Die Walliser Regionalstelle ist eine von zwölf Regionalstellen in der Schweiz. Hinter der Nummer 143 stehen rund 60 freiwillige Mitarbeitende, die zuhören, begleiten und Hoffnung vermitteln.
Neben dem Telefonangebot ist die Dargebotene Hand inzwischen auch per Chat erreichbar. Damit soll insbesondere Menschen geholfen werden, denen es schwerfällt, zum Telefon zu greifen und über ihre Sorgen zu sprechen.
Vizepräsident Gilles Florey spricht über die gesellschaftliche Bedeutung der Dargebotenen Hand. Eine besondere Herausforderung sieht die Organisation darin, junge Menschen besser zu erreichen: Der Grossteil der Anrufenden im Wallis ist derzeit zwischen 40 und 60 Jahre alt. Um die jüngere Generation für das Angebot zu sensibilisieren, möchte die Dargebotene Hand ihre Sichtbarkeit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen weiter stärken.
Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter berichtet zudem von seinen Erfahrungen am Telefon und davon, wie schon ein offenes Ohr einen Unterschied machen kann.








