Rawa und Chemi sind zwei in Brig ansässige Tibeterinnen, die zunächst einen Ausweis F für vorläufig aufgenommene Ausländerinnen erhalten haben. Fünf Jahre später konnten sie bei der Dienststelle für Bevölkerung und Migration eine humanitäre Bewilligung B (Härtefall) beantragen. Sie erzählen von ihrem Weg: von der Flucht bis hin zur beruflichen und sozialen Integration. Chemi arbeitet heute als Pflegehelferin in einem Kloster und engagiert sich ehrenamtlich bei der Stiftung KISS, einer Nachbarschaftshilfe. Rawa, die in Tibet inhaftiert und gefoltert wurde, hat sich hier ein neues Leben aufgebaut; sie arbeitet in der Palliativpflege in einem Pflegeheim. Diese beiden Geschichten zeigen die Gesichter, die sich hinter der humanitären Aufenthaltsbewilligung B verbergen. Ihr Erfahrungsbericht wurde vom Roten Kreuz Wallis ermöglicht.








