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Strasse unter Druck angesichts von Naturkatastrophen

In unserem Kanton laufen derzeit zwei außergewöhnliche Straßenbauarbeiten zum Wiederaufbau nach Naturkatastrophen. Sie werden unter Zeitdruck und in einer von großer Erregung geprägten Atmosphäre durchgeführt. Bei der ersten Baustelle in Blatten geht es darum, die Zufahrtsstraße so schnell wie möglich wiederherzustellen und im Vorfeld eine provisorische Seilbahn zu errichten. Die andere Baustelle befindet sich im Haut-Val de Bagne, wo ein Tunnel und eine Brücke einen dauerhaften Zugang zu den Dörfern Lourtier und Sarreyer ermöglichen sollen, die durch Murgänge abgeschnitten wurden. Doch wo liegen die Grenzen dieses Vorhabens? Muss der Zugang zu den Talsohlen um jeden Preis gewährleistet werden, und wird dies auch in Zukunft immer möglich sein? Ein Blick auf die Mobilität im Katastrophenfall in „Les Pieds sur Terre“.

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