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Kirche verschärft Missbrauchsprävention mit psychologischem Eignungstest für angehende Priester und Seelsorgerinnen

In den letzten Jahrzehnten sind zahlreiche Missbrauchsfälle innerhalb der römisch-katholischen Kirche bekannt geworden. Um dieses dunkle Kapitel konsequent aufzuarbeiten und künftige Übergriffe zu verhindern, verschärft die Schweizer Bischofskonferenz ihre Präventionsmassnahmen.

Kernstück der Neuerungen ist ein psychologischer Eignungstest für angehende Priester und Seelsorgerinnen. Mit diesem Instrument soll frühzeitig abgeklärt werden, ob Kandidatinnen und Kandidaten persönlich und psychisch für den kirchlichen Dienst geeignet sind. Ziel ist es, Risiken besser zu erkennen und Missbrauch wirksam vorzubeugen.

Wie der Test konkret ausgestaltet ist und wie sinnvoll er eingeschätzt wird, erläutert der Vizepräsident der Schweizer Bischofskonferenz. Auch eine Theologiestudentin, die das Verfahren als erste im Kanton Wallis absolviert hat, berichtet von ihren Erfahrungen.

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